Hallo Ihr lieben,
nach einiger Zeit melde ich mich mal wieder zurück. Ja es hat einige Zeit gedauert, aber ich hoffe nun wieder öfter zum Schreiben von Berichten zu kommen.
Dieses Mal waren wir im schönen Engadin. Wir haben auf einem sehr schön idyllischen Paltz gestanden. Dem Camping Morteratsch.
Hier gibt es die Möglichkeit mitten im Wald zu stehen und die Eichhörnchen beim Vorbeihuschen zu beobachten. Zum Glück hat sich keines der kleinen Racker in meinen Innenraum verirrt 😊



Das war mein Stellplatz für die Zeit im Engadin.
Wir waren hier damit wir uns einen Alpabzug ansehen konnten. Also ich bin auf einem Parkplatz in der Nähe geblieben. Das war mir auch lieber so, bevor noch die eine oder andere Kuh mich anrempelt 😊
Wie sich herausgestellt hat gab es davon auch einige zu sehen. Die Kühe werden jedes Mal geschmückt, um sie der Bevölkerung und den Neugierigen zu zeigen.
Doch bevor es zu den Kühen ging, stand mir erstmal eine recht frische Nacht bevor. Ich kann Euch sagen, es wird im Engadin recht frisch im September. Und das, wo ich doch keine Standheizung habe…..
Nun meinen Besitzern scheint es nichts auszumachen.
Ich kann Euch nur sagen, Ich hatte doch rechte Anlaufschwierigkeiten am nächsten Morgen. Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, als ich die Rauchwolke sah, die mir hinten aus dem Auspuff gerutscht ist. Aber die knapp 1900m Höhe in Kombination mit der Kälte hatten eben folgen für einen kleinen alten Diesel wie mich.
Nun aber zu dem Alpabzugt. Also als erstes kamen Jungen, welche Ihre Kunst im Knallen mit einer Peitsche dem sogenannten Geissechlöpfer.

Im Anschluss folgte Eine Gruppe von Männern, welche grosse Kuhglocken im Tackt schwangen, um die folgenden Kühe anzukündigen.

Schliesslich folgen noch einige alte Traktoren. Die sahen aus, als wären sie direkt aus dem Laden geholt worden. Hier erkennt man die Zeit und Liebe, welche einige noch in Ihre alten Fahrzeuge stecken.
Ich habe hier mal eine kleine Auswahl angefügt.


Sogar ein entfernter Verwandter aus den USA war dort, ein Ford.

Danach kamen dann die Kühe, und es waren doch eine Menge kann ich Euch sagen, Ich war echt froh, dass ich auf meinem sicheren Parkplatz stand.


Aber auch abgesehen davon hat sich der Ausflug gelohnt. Es war wunderschönes Wetter, die Temperaturen sind tagsüber auf einem angenehmen Niveau gewesen. Und Landschaftlich gab es auch einiges zu sehen.

Das war mein Ausblick auf das bunte Treiben. So konnte ich den Umzug aus sicherer Entfernung betrachten.
Die Kirche, welche man im Hintergrund sieht hat eine interessante Geschichte.
Die Kirche San Gian in Celerina

Der heutige Kirchbau von 1478 fusst auf einer spätmittelalterlichen romanischen Vorgängerkirche, deren Bausubstanz sich noch heute im kleineren der beiden Türme im Norden der Fassade findet. Der markante spätgotische Turm wurde 1682 durch einen Blitzeinschlag schwer beschädigt. Er wurde nie mehr vollständig erneuert, sondern zuerst aus finanziellen, dann aus grundsätzlichen Gründen in diesem denkmalartigen dachlosen Zustand belassen. Nach den Bündner Wirren wurde San Gian nicht mehr als Predigt-, sondern als Begräbniskirche genutzt, deren letztmalige Restauration 1973–1980 erfolgte.
>> Auszug aus Wikipedia<<
Aber vielleicht gerade weil der Kirchturm nicht mehr komplett erhalten ist, strahlt dieser Ort doch eine gewisse Schönheit aus.

Überall in Celerina sind noch Brunnen verteilt, welche alle Kunstvolle Motive im Brunnen zeigen, die dazu einladen die Motive zu bestaunen und zu Bewundern.

Der Tag verging doch recht schnell und mit vielen schönen Eindrücken waren wir dann auch bald zurück auf unserer gemütlichen Parzelle im Wald, um die untergehende Sonne zu geniessen.

Eventuell war das nun der vorerst5 letzte Ausflug mit mir, auch wenn ich auf Allwetterreifen stehe, so wird es doch langsam recht frisch zum Übernachten.
Ich wünsche euch nun wie immer eine schöne Zeit und eine knitterfreie Fahrt. Sobald es wieder etwas zu berichten gibt, melde ich mich wieder. Ich nehme mal an das eine kleine Rostbehandlung an meiner Schiebetür anstehen wird.
Bis bald Euer Dickerchen.